Vorbild für die Leseförderung: Bibliothek im Bahnhof aus Luckenwalde für den Deutschen Lesepreis 2027 nominiert
Ob in Kita, Schule oder außerschulischen Projekten: Leseförderung lebt von Menschen, die Kinder und Jugendliche für Sprache, Geschichten und Bücher begeistern. Genau diesen Einsatz würdigt der Deutsche Lesepreis. Auch 2027 zeichnen die Stiftung Lesen und ihre Partner herausragende Projekte und Persönlichkeiten aus, die Zugänge zum Lesen schaffen und Lesefreude wecken. Wie wichtig dieser Einsatz ist, zeigen aktuelle Studien: Jedes vierte Kind kann am Ende der Grundschulzeit nicht ausreichend gut lesen. Und auch ein Drittel der Jugendlichen verfügt nicht über die Lesekompetenzen, die sie für Bildungserfolg und gesellschaftliche Teilhabe benötigen. Umso wichtiger sind Menschen und Initiativen, die sich mit Kreativität, Ausdauer und neuen Ideen für die Leseförderung einsetzen.
Aus knapp 400 Bewerbungen schafften es 50 Projekte und Personen in fünf Kategorien auf die Shortlist. Mit dabei ist die Bibliothek im Bahnhof mit ihrer nachhaltigen Lese- und Medienkompetenzförderung für Kinder und Jugendliche. Bereits mit Formaten für Kinder ab 2 Jahren bis hin zu Angeboten für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10 bietet die Bibliothek ein vielseitiges Portfolio an lese(lust)fördernden und medienkompetenzsteigernden Veranstaltungen an. Kurz zusammengefasst wird es das Baukastenprinzip genannt. Die Nominierung erfolgt in der Rubrik „herausragendes kommunales Engagement“, welches vom Deutschen Städtetag & der Deutschen Fernsehlotterie gefördert wird.
Mit Spannung wird auf die Bekanntgabe der Preisträger*innen gewartet. Die Preisverleihung findet am 04.03.2027 in Berlin statt. Ob die Bibliothek im Bahnhof darunter ist? Daumen drücken ist ausdrücklich gewünscht.
Mehr Informationen finden zum Deutschen Lesepreis, Unterstützern und Nominierungen finden Sie unter: Deutscher Lesepreis

